Obwohl ich selbst ja kein Permanent-Hörer der hiesigen Sender bin, sondern nur gelegentlich das Radio anschalte, bin ich doch extremst genervt von der neuen Werbekampagne der XXXL Möbelgiganten aus dem benachbartem Austria. Vielleicht ist es dem Einen oder Anderen auch schon mal aufgefallen - in jedem Werbeblock das gleiche Schauspiel: Es ertönt die süffisante, leicht nuschelnde Stimme unseres fettleibigen Promi-Bayern alias Ottfried Fischer (übrigens rein äußerlich die passende Werbefigur für XXXL) die einem dann penetrant klarzumachen versucht, dass es in den Häusern XXXL Hiendl, XXXL Neubert und XXX Lutz die XXXLsten Möbel zu den XXXL-Konditionen gibt. Aber eigentlich versteht man die ganze Zeit nur “XXXX….XXXXX…XXXXXX”. Schlimm sowas! Ich frag mich wie viele Versuche Otti gebraucht hat um diesen Zungenbrecher überhaupt auf Band zu kriegen. Zu guter Letzt, quasi als Krönung des Ganzen folgt dann im Abspann noch das “Kleingedruckte”, welches einem in einer High-Speed-Modus-Geschwindigkeit vorgespult wird, so dass auch der aufmerksamste Hörer kaum eine Chance hat, überhaupt zu erkennen welche Waren nun alle vom XXXL-Angebot ausgenommen sind. Ich finde diese Kampagne einfach übelst daneben, unpassend und lästig! Wer sich das ausgedacht hat, sollte eigentlich dafür bestraft werden. Und zwar XXXL!
Kein Wunder, dass die Ergebnisse der PISA-Studie seit Jahren so negativ für uns ausfallen. Scheinbar gibt es doch immer wieder Leute mit dem IQ eines Reiskorns, bei welchen das Egebnis der Studie wenig verwunderlich ist. Guckst du!